Es ist die Wut, die wir teilen, aber die Liebe, die uns verbindet.

Endlich. Was im Oktober 2008 mit ein paar hingeschmierten Zeilen in einem Notizbuch begann und sich im Sommer 2012 zu einer konkreten Idee wandelte ist nun im April 2014 abgeschlossen.

„Es ist die Wut die wir teilen, aber die Liebe, die uns verbindet“ – 72 Seiten Text, die Geschichte einer Bezugsgruppe im Wirbel zwischen Nazis, Staat und der verschwiegenen Familiengeschichte:

Es ist die Wut die wir teilen aber die Liebe die uns verbindet (pdf, 812 kB)

Hier ist die Geschichte zum downloaden, lesen, verändern, vervielfältigen, kritisieren oder umschreiben.

Vorwort

In den letzten Jahren bin ich von vielen Menschen immer wieder gefragt worden was ich denn  da tue, wenn ich Zeit in sog. „linken Freiräumen“ verbringe, auf Demos gehe oder mich an Aktionen beteilige um Naziaufmärsche oder  -treffen zu verhindern und mehr. Wenn ich dann begann zu erklären was ich da so mache und warum ich das tue wurde ich immer wieder mit Aussagen wie „Rechte und Linke sind beide gleich schlimm“ oder „Aber ihr Linken seid doch auch gewalttätig“ konfrontiert. Die Diskussionen und Gespräche endeten meist damit, dass mich meine Gesprächspartner_innen für einen komischen Kauz oder verstrahlten Idealisten hielten. Ein richtiges Verständnis für mein Handeln konnte ich nicht so recht vermitteln, was sicher auch daran lag das ich über viele Dinge nicht offen sprechen konnte.  Irgendwann begann ich mit den ersten Entwürfen für einen Erklärungsversuch in Romanform. Die hier erzählte Geschichte basiert auf Erzählungen, eigenen Erlebnissen, Presseberichten  und auch auf Ängsten und Befürchtungen. Die Akteure in dieser Geschichte sind fiktiv. Der Kontext in dem sie agieren, ihre Erfahrungen und Handlungsweisen sind es nicht.

Ich habe diesen Text in der Hoffnung verfasst, dass eben jene Menschen mit denen ich diskutiert habe  und viele weitere Menschen ein Verständnis für das entwickeln was Aktivist_innen täglich im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und für eine herrschaftsfreie Welt leisten.

Selbstverständlich konnte ich im Rahmen dieses Textes  nur einige Aspekte dieses Handelns thematisieren. Der Text ist  so verständlich wie möglich geschrieben. Deswegen habe ich auf das szenetypische Gendern verzichtet, solange es nicht in den Kontext passt.

Dieses Projekt wäre ohne die Hilfe vieler Menschen nicht möglich gewesen. Ich bedanke mich an dieser Stelle besonders bei:

Alice, Ein_Poesiealbum, Chaos, Claus, fuckoffcontrol, Potter, Zero, der Bezugsgruppe Taxi und dem Rest des nicht ganz so anonymen Zirkels.  Ihr habt mich motiviert, gestützt und mich mit eurer Kritik immer wieder zum Nachdenken gebracht. Danke!

Ein besonderer Dank geht an K, die in dieser Geschichte eine ganz eigene Rolle spielt und mir die Kraft gab, dass ganze niederzuschreiben, sich immer wieder meine Ideen anhörte  und mir ihre schonungslose Kritik um die Ohren gehauen hat. Mange tak!

 

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